Raus aus dem Toten Winkel

„Raus aus dem Toten Winkel“: RT 223 klärt Kinder über Gefahren im Straßenverkehr auf

toterwinkel_logoJährlich verunglücken Kinder tödlich im Straßenverkehr. Bei 4 von 6 Unfällen werden sie von rechts abbiegenden LKW überfahren. Diese Kinder befanden sich im Toten Winkel – die LKW Fahrer konnten sie NICHT sehen! Dies hat der Serviceclub Round Table zum Anlass genommen, das Schulprojekt „Raus aus dem Toten Winkel“ zu initiieren und es deutschlandweit an Grundschulen bekannt zu machen. Und wir als Round Table 223 sind in München mit Beigeisterung dabei! Wir gestalten für die Schulen ehrenamtlich einen Projekttag, an dem wir auf dem Schulhof mit Hilfe eines großen LKW die Gefahrensituation im Straßenverkehr für die Schüler nachstellen.

tw_2011-05-09_2Jeder Schüler  nimmt auf dem Sitz des LKW-Fahrers Platz und lernt dessen Perspektive aus dem Führerhaus kennen. Denn kein Kind ist aus der Sicht des Fahrers – trotz Spiegeln – zu sehen, obwohl sich in dem Moment eine gesamte Schulklasse im Toten Winkel des LKW befindet. Ziel unseres Projektes ist es, Schüler für diese Gefahrensituation zu sensibilisieren und ihnen konkrete Tipps und Verhaltensweisen mit auf den Weg zu geben, um in Zukunft Unfälle zu vermeiden.

Round Table 223 hat seit Mitte 2008 mehr als 1000 Schüler in und um München über die Gefahren des toten Winkels bei LKWs aufgeklärt.

Am 9. Mai 2009 war Round Table RT223 München beispielweise mit einem großen Truck zu Gast in der Grundschule Vaterstetten. Die Schüler von insgesamt 6 Schulklassen konnten nacheinander Platz hinter dem Steuer des LKWs nehmen und mit eigenen Augen feststellen, dass eine ganze Schulklasse im toten Winkel verschwindet. Einen detailierten Bericht über den von RT223 durchgeführten Aktionstag findet sich auf Merkur Online oder auch direkt auf den Seiten der Grundschule Vaterstetten.

Die Aktion wurde vom BR gefilmt und der Bericht am 23. Mai in der „Abendschau“ ausgestrahlt. Der Bericht ist über die BR-Mediathek abrufbar.